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Gepostet on Okt 30, 2013 in Lesenswert | Keine Kommentare

Heiztipps für den Winter

Heiztipps für den Winter

Es ist wieder soweit – die kalte Jahreszeit klopft an die Tür und die Heizungsanlagen werden nach der Sommerpause wieder in Betrieb genommen. Durch das Heizen steigen auch die monatlichen Betriebskosten wieder an. Aber Heizen ist nicht gleich Heizen. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch mit ein paar Tipps dabei helfen, die Heizung möglichst effizient und somit kostensparend zu betreiben.

Luft im Heizkörper

Wenn der Heizkörper das erste Mal nach dem Sommer wieder in Betrieb genommen wird, dann vernimmt man oft ein nicht zu überhörendes Gluckern im Heizkörper. Dieses Gluckern wird durch Luft verursacht, die das Wasser nicht richtig im Heizkörper zirkulieren lässt. Somit kommt die Wärme im Heizkörper und in weiterer Folge auch im Raum nicht optimal an und die Energie verpufft somit im Zuleitungsrohr.

In diesem Fall sollte man den Heizkörper unbedingt entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren. Damit erreicht man wieder die übliche Effizienz der Heizung.

Regelung mit Thermostat Ventilen

Auf den meisten Heizkörpern befinden sich zum Regeln der Temperatur sogenannte Thermostat Ventile. Bei akutem Kälteempfinden wird diese Thermostat Ventil meist bis zum Anschlag aufgedreht und der Heizkörper läuft mit maximaler Leistung, was bedeutet, dass er ständig neue Energie anfordert.

Im Idealfall sollte das Thermostat Ventil nur soweit aufgedreht werden, bis eine konstant Raumtemperatur von 20 – 22 Grad erreicht wird. Außerdem sollten Thermostat Ventile von unterschiedlichen Heizkörpern im selben Raum auf die gleiche Stufe eingestellt werden. Wird nämlich ein einzelner Heizkörper höher eingestellt, heizt dieser ab einer bestimmten Temperatur alleine mit voller Leistung weiter, ohne jemals die eingestellt Temperatur zu erreichen.

Über Nacht Geld sparen

Während der Nacht reicht es völlig aus, wenn Wohnräume eine Temperatur zwischen 16 – 18 Grad haben. Dies kann mit einer Nachtabsenkung erreicht werden, bei der das Heizungswasser mit einer geringeren Temperatur in den Heizkreislauf gepumpt wird. Mit einer Nachtabsenkung können 20 – 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Sollte die Heizungsanlage über keine Nachabsenkung verfügen, so kann diese über programmierbare Thermostatköpfe erreicht werden.

Mit der Beachtung der zuvor genannten Tipps erlebt man hoffentlich kein blaues Wunder ,wenn die Heizungsrechnung ins Haus flattert.

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Jakob

Heimwerker aus Leidenschaft, der sich im Moment in seiner Rolle als Häuselbauer so richtig austoben kann. Als gelernter Handwerker hat er viele Tipps & Tricks auf Lager, die er gerne mit anderen in seinen Blogbeiträgen teilt.

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