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Gepostet on Feb 24, 2014 in Garten | 1 Kommentar

Frühlingsbeginn: Die Qual der Wahl bei Fugenkratzern

Frühlingsbeginn: Die Qual der Wahl bei Fugenkratzern

Vor unserem Umzug in eine Wohnung mit Garten habe ich die Menge an Arbeit, die zur Pflege eines eigenen Grundstücks gehört, völlig unterschätzt. Neben dem typischen Entfernen von Unkraut, Rasenmähen, Schneeschieben im Winter, kommt die umfangreiche Reinigung von Fugen. Steht auch ihr vor der Wahl, kann euch dieser Artikel weiterhelfen.

Die Auswahl an Fugenkratzern vorgestellt

Fugenkratzer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die wohl bekannteste ist sicherlich die einfache Klinge, mit der durch die Fugen das Unkraut herausgeschnitten wird. Parallel dazu gibt es auch Ausführungen mit starken Metallborsten, die gerade für das Lösen von Moos praktisch sind.

Letztere gibt es mittlerweile auch in modernen Ausführungen, wie der kürzlich gesehene Fugen Fitch. Hierbei handelt es sich um einen Fugenkratzer, der mit zwei Metallstäben arbeitet, die wiederum mehrere Borsten haben. Das praktische an diesem Produkt ist die Möglichkeit, es mit einem Holzstab (z.B. von einem Besen) zu verbinden. So können die Fugen im Stehen bearbeitet werden.

Wer diese Eigenschaft nicht schätzt, hat vermutlich noch nicht eine größere Fläche mit einem normalen Handfugenkratzer bearbeitet. Auf den Knien von einer Fläche zur anderen zu robben, ist auf Dauer nicht nur anstrengend, sondern kann auch die Knie schädigen.

Der Fugen Fitch kostet knapp 15 Euro, was bei einem Modell aus rostfreiem Edelstahl sicherlich angebracht ist. Da sich die Stäbe mit der Zeit abnutzen, stellt der Hersteller Ersatz bereit. Dieser kostet dann um die 10 Euro und erlaubt es Fugen Fitch wieder normal zu nutzen.

Hochdruckreiniger – die bessere Lösung für Fugen?

Ich las vor einer Weile bei einer Rezension für Hochdruckreiniger von einem Nutzer, der das Gerät zum Säubern von Fugen eingesetzt hatte. Das scheint praktisch, erspart man sich ja jede einzelne Fuge säuberlich mehrmals abzufahren.

Bei genauerem Hinsehen erweisen sich Hochdruckreiniger in so einem Arbeitsgebiet als schwach. Denn der hohe Druck entfernt nicht nur Unkraut und Moos, sondern kann die Fugen komplett auswaschen und damit auch die hier enthaltene Erde entfernen. Steine liegen plötzlich sehr locker und müssen neu verteilt werden.

Auch wenn es mehr Arbeit macht, so empfehle ich lieber zum Fugenkratzer, wie Fugen Fitch, zu greifen, und damit wieder für saubere Fugen zu sorgen.

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Viktor

Heimwerker und angehender Hobby-Gärter
Gründer von Furniture-Blog.de. Ich berichte hier über Möbel, Gärten und mehr. Gerne lasse ich euch an meinen Erfahrungen aus dem Alltag teilhaben. Parallel zum Möbel-Blog schreibe ich speziell über den Garten auf Garden-Blog.de.

1 Kommentar

  1. Hallo Viktor,
    Da sieht man wie viel Arbeit solch kleine Fugen machen können. Ich habe mir auch solch einen Fugenkratzer besorgt wie du ihn beschrieben hast und muss Sagen das er doch sehr gute Arbeit leistet, bin zufrieden, Hauptsache man ist nicht auf den Knien 🙂

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