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Gepostet on Jul 29, 2014 in Sonstiges | Keine Kommentare

6 Monate im Ausland: Mietlager machen es möglich

6 Monate im Ausland: Mietlager machen es möglich

Wäre es nicht wundervoll, für ein halbes Jahr einfach mal im Ausland zu leben? Während junge Personen das meist noch problemlos hinbekommen, wird es bei Erwachsenen eng. Denn neben den Kosten für Reise und Aufenthalt vor Ort müssen ja weiterhin Miete, Strom und Nebenkosten für die Wohnung in Deutschland gezahlt werden. Eine Alternative, die ich schon mehrmals begutachtet habe: Mietlager. 

Wie wäre es? Alle Möbel ins Lager stecken, das Haus bzw. die Wohnung aufgeben und für 6 Monate nach Spanien. Kurz vor Wiederherkommen eine Wohnung übers Internet auswählen und von Freunden begutachten lassen, direkt nach Wiederkommen die Möbel aus dem Lager abholen und in die neue Wohnung stellen – fertig. So spart ihr, bei 450 Euro Miete monatlich, über 2500 Euro. Selbst wenn euch das Lager monatlich 150 Euro kostet, spart ihr immer noch 1800 Euro.

Das Prinzip der Mietlager erklärt

Wie aber funktioniert so ein Mietlager? Ein Unternehmen besitzt ein großes Lagergebäude mit vielen kleineren und größeren Räumen. Sämtliche dieser Räume sind einzeln verschlossen, werden überwacht und können gemietet werden. Ein Zugang ist nur dem Mieter erlaubt.

Gerne wird monatlich bezahlt, womit ihr also alle Möbel für 6 Monate ins Mietlager einräumen und später wieder herausholen könnt. So einfach und unkompliziert. Angeboten wird unter anderem Möbel einlagern bei MyBox.

Was ihr bei der Auswahl des Lagers bedenken solltet

Es gibt einige Stolpersteine, die euch bei der Wahl eines Mietlagers zum Problem werden können. So wird häufig ein größeres Lager gewählt, wobei ein kleineres und damit günstigeres ausgereicht hätte. Folgendes wird nämlich vergessen:

  • Möbel lassen sich sehr gut stapeln
  • Töpfe, Kühlschränke und mehr können als Lager im Lager genutzt werden und damit Platz sparen
  • Zeitungen, Zeitschriften und vieles mehr dürfen direkt in den Müll wandern und müssen nicht ins Lager
  • Mietlager können bis an die Decke vollgepackt werden

Neben dem zu großen Raum solltet ihr darauf achten, dass euer Mietlager gute Voraussetzungen bietet. So sollte es auf dem Erdgeschoss liegen und euch damit das Tragen erleichtern. Ideal wäre ein Fenster oder eine Lüftung, damit die Luft in Bewegung bleibt und Schimmel vermieden wird. Ein gutes Überwachungssystem ist bei wertvollen Einrichtungsgegenständen ein empfehlenswertes Extra.

Hohe Preise? Ordnung senkt die Gebühren

Lagerräume sind teilweise recht teuer und klein. Wer nicht über 150 Euro im Monat zahlen will, ist mit einem kleinen Raum zufrieden. Wohin aber mit den Möbeln? Option 1: Ihr packt alles gut und eng zusammen, stappelt ordentlich und bekommt damit das Mobiliar mehrerer Zimmer in einen Raum.

Option 2, mit der man, wie ich meine, besser fährt: Neben einem ordentlichen Verpacken erkundigt man sich bei Freunden und Bekannten nach Platz im Keller oder auf dem Dachboden. Nimmt jeder 2-3 Kisten für die 6 Jahre ab, hat man Platz gesparrt.

Teilweise kann man auch Dinge verleihen. Das gilt unter anderem für die Spielkonsole, den Fernseher, die teure Kaffeemaschine oder die Gartengeräte. Freunde werden euch für das kostenfreie Leihen über das halbe Jahr dankbar sein. Es würde ja sonst sowieso nur staubend herumliegen.

Mit Option 2 habt ihr den Vorteil, das ihr Platz spart. Ihr könnt das Lager vollmachen, ja, aber vielleicht reicht euch dann auch schon ein kleinerer Raum aus.

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Viktor

Heimwerker und angehender Hobby-Gärter
Gründer von Furniture-Blog.de. Ich berichte hier über Möbel, Gärten und mehr. Gerne lasse ich euch an meinen Erfahrungen aus dem Alltag teilhaben. Parallel zum Möbel-Blog schreibe ich speziell über den Garten auf Garden-Blog.de.

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